Digitalisierung · Partnerbeitrag
SEO- und GEO-Agentur finden: Zehn Fragen, die KMU vor der Wahl stellen sollten
Von Fabiano Frascati, Gründer und Geschäftsführer der Frascati GmbH

Wer eine Agentur für Google und für KI-Antworten sucht, hört viele Versprechen. Zehn Fragen helfen, Angebote zu vergleichen, auch ohne Fachwissen.
Die Suche nach einer Agentur ist schwieriger geworden. Zu SEO, also der Sichtbarkeit bei Google, ist GEO dazugekommen: die Frage, ob ChatGPT, Gemini und Perplexity ein Unternehmen nennen, wenn jemand nach einer Empfehlung fragt. Viele Anbieter werben inzwischen mit beidem. Was dahintersteckt, zeigt sich oft erst nach Monaten.
Die folgenden Fragen stammen aus der Praxis. Sie lassen sich in jedem Erstgespräch stellen, und eine gute Agentur beantwortet sie ohne Zögern.
Zehn Fragen für das Erstgespräch
| Die Frage | Warum sie zählt | So klingt eine gute Antwort |
|---|---|---|
| «Messen Sie, ob wir in ChatGPT, Gemini und Perplexity genannt werden?» | GEO ohne Messung ist Raten. | Mit festen Fragen, mehreren Durchläufen und einem Bericht jeden Monat. |
| «Woran messen Sie den Erfolg bei Google?» | Ein einzelner Rangplatz sagt wenig über Anfragen. | Klicks, Anfragen und Sichtbarkeit für Ihre Leistungen an Ihrem Ort, aus der Google Search Console. |
| «Können Sie Ergebnisse mit Methode zeigen?» | Eine Zahl ohne Methode ist Werbung. | Vorher und nachher, mit Zeitraum, Messweise und einem Kunden, den man anrufen kann. |
| «Wem gehören Website, Inhalte und Zugänge?» | Wer die Zugänge hat, entscheidet, ob Sie wechseln können. | Ihnen, von Anfang an, auch Domain und Google-Unternehmensprofil. |
| «Was ist im Preis enthalten, und wie lange läuft der Vertrag?» | Offene Stundenkonten und lange Laufzeiten binden. | Ein fester Preis, eine klare Liste der Leistungen und eine kurze Kündigungsfrist. |
| «Wer arbeitet an unserem Auftrag?» | Oft wird weitergegeben, ohne dass der Kunde es weiss. | Namen und Rollen, dazu eine feste Ansprechperson. |
| «Was versprechen Sie, und was nicht?» | Niemand kann Platz eins oder eine Nennung in ChatGPT garantieren. | Keine Garantie auf Plätze, dafür ein Plan, was sich ändert, und eine Messung, ob es wirkt. |
| «Wie kommen Erwähnungen auf anderen Seiten zustande?» | Gekaufte Links verstossen gegen die Regeln von Google und können schaden. | Über echte Inhalte, Einträge in Verzeichnissen, Bewertungen und Berichte, nie über gekaufte Links. |
| «Kennen Sie unseren Markt?» | Lokale Suche hängt an Ort, Sprache und Kundschaft. | Mit Beispielen aus der Region, in den Sprachen, in denen Ihre Kunden fragen. |
| «Wie oft hören wir von Ihnen?» | Ohne Bericht fehlt die Kontrolle. | Ein schriftlicher Bericht jeden Monat und ein Gespräch dazu. |
Fünf Warnzeichen
Vorsicht ist angebracht, wenn eine Agentur
- Platz eins bei Google oder eine Nennung in ChatGPT garantiert,
- Hunderte Backlinks für wenig Geld anbietet,
- keine Referenzen mit Link nennt, die man selbst prüfen kann,
- einen Vertrag über zwei Jahre ohne Ausstieg verlangt,
- «KI-Optimierung» verkauft, aber nicht sagen kann, wie sie den Erfolg misst.
So vergleichen Sie zwei Angebote
- Stellen Sie beiden Agenturen dieselben zehn Fragen und notieren Sie die Antworten nebeneinander.
- Lassen Sie sich je ein Beispiel zeigen, mit Zahlen, Zeitraum und der Website des Kunden.
- Fragen Sie selbst ChatGPT, Gemini und Perplexity nach Ihrer Leistung an Ihrem Ort und notieren Sie, wer genannt wird. Das ist die Ausgangslage, an der sich jede Agentur messen lassen muss.
Wer diese Fragen stellt, merkt schnell, wer messen kann und wer nur verspricht. Darauf kommt es an, bei Google ebenso wie in den Antworten der KI.
Fabiano Frascati ist Gründer und Geschäftsführer der Frascati GmbH in Allschwil. Die Agentur baut Websites und betreut Unternehmen bei SEO und GEO, also dabei, bei Google gefunden und in den Antworten von ChatGPT, Gemini und Perplexity genannt zu werden. Frascati ist Digital Partner von BASELWIRTSCHAFT.


