Grundstein für neue Kuppel gelegt

Im Nachtigallenwäldeli soll bis Anfang 2024 der neue Konzertclub entstehen.

Die Bauarbeiten im Basler Nachtigallenwäldeli bei der Heuwaage haben im Juni des laufenden Jahres Fahrt aufgenommen. Ursprünglich war der Baubeginn für Ende 2021 geplant gewesen. Wie verschiedene Medien bereits berichteten, habe das Baubewilligungsverfahren aber länger gedauert als anfänglich gedacht. Dies, obwohl nur eine Einsprache eingegangen sei.

2016 wurde das frühere Kuppel-Gebäude abgerissen. Seitdem kam es zu mehreren Verzögerungen. Vor drei Jahren führte die 2016 gegründete Stiftung Kuppel einen anonymen Projektwettbewerb durch. Vécsey Schmidt Architekten GmbH konnten diesen mit ihrem Projekt «Volume 2» gewinnen. Hierfür hat der Grosse Rat einen Baukredit von 1,7 Millionen Franken bewilligt.

Das eigentliche Konzertlokal ist für bis zu 600 Besucherinnen und Besucher vollständig privat finanziert. Spenden von über 12 Millionen Franken ermöglichen sogar einen zweiten Neubau mit einem Tanzklub, einem Bistro und Büros für die Basler Popszene. Das Projekt wurde somit um einen zweiten Bau entlang der Binningerstrasse erweitert, den Bau «Volume 3».

Grundstein ist gelegt

Nun hat das Warten ein Ende, der Bau in vollem Gange. Am Freitag wurde der Grundstein gelegt. Vor Ort waren unter anderem die Grossratspräsidentin Jo Vergeat, der Kantonsbaumeister Beat Aeberhard und der Präsident der Stiftung Kuppel, Tobit Schäfer. Er freut sich besonders, dass es bald geschafft ist. «Ganz fertig sind wir leider noch nicht. Heute, am Tag der Grundsteinlegung, bin ich aber froh, dass wir es bis hierhin geschafft haben,» so Schäfer.

Seit Baubeginn im Frühling laufe soweit alles nach Plan. Er sei deswegen sehr optimistisch, dass auch die letzten Hürden endlich genommen werden. «Im Jahr 2001, als das erste Mal die Idee einer neuen Kuppel aufkam, war ich 21 Jahre alt. Ich war selbst noch ein Partygänger in der ehemaligen Kuppel.» Nun ist er 42 Jahre als. Sein halbes Leben lang bange er bereits um die Kuppel. «Jetzt sind es noch weitere zwei Jahre, aber die überstehen wir auch noch.»

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