Jahresbericht Hochbauten im Verwaltungsvermögen 2021

Flächeneffizienz, Werterhaltung und Nachhaltigkeit sind wichtige Grundsätze bei der Entwicklung der Liegenschaften im Verwaltungsvermögen. Der Gebäudezustand konnte in den letzten Jahren deutlich verbessert und die Bürofläche pro Arbeitsplatz reduziert werden. Ebenso wird der Ausbau der Fotovoltaik-Anlagen vorangetrieben, wie der Jahresbericht 2021 zeigt.

Der Wiederherstellungswert der Liegenschaften im Verwaltungsvermögen wird aktuell auf 4,734 Milliarden Franken geschätzt. Das Investitionsvolumen betrug im letzten Jahr 121,1 Millionen Franken. Dabei stehen die nachhaltige Entwicklung und die langfristige Werterhaltung im Zentrum.

97 Prozent der Liegenschaften im mittleren bis sehr guten Zustand
Die konsequente Umsetzung der Strategie «Werterhaltung» führt schrittweise zu einer Umgestaltung des Portfolios. Der Anteil an Liegenschaften in mittlerem und gutem bis sehr gutem Zustand ist seit 2011 von 76 auf 97 Prozent gestiegen, während der Anteil an Liegenschaften in schlechtem bis sehr schlechtem Zustand von 24 auf drei Prozent gesunken ist. Bei diesen handelt es sich fast ausschliesslich um Liegenschaften, die sich am Ende ihrer Nutzungsdauer befinden oder um Gebäude, bei denen Massnahmen bereits geplant oder in Realisierung sind.

Ausbau der Fotovoltaik-Anlagen
Ende des Jahres 2021 waren im Verwaltungsvermögen 43 Fotovoltaik-Anlagen auf 64 Dächern und eine Fassade mit einer Nennleistung von total 2488 kWp in Betrieb. Dies entspricht der Deckung des jährlichen Strombedarfs von rund 709 Haushalten. Weitere 22 Anlagen werden bald in Betrieb genommen oder sind in Planung.

Der Gesamtenergieverbrauch lag im letzten Jahr aufgrund des kälteren Winters leicht höher als 2020. Er konnte zu 91,4 Prozent mit erneuerbarer Energie gedeckt werden. Besonders die Fernwärme aus Abfällen und Holz sowie die Elektrizität aus dem erneuerbaren IWB-Strom-Mix tragen dazu bei. Weitere erneuerbare Energie stammt aus Holzfeuerung, Wärmepumpen, Fotovoltaik, erneuerbarem Gas, thermischen Solaranlagen und Geothermie.

Bürofläche pro Arbeitsplatz nimmt ab
Auch bei der Einsparung von Büroflächen für die kantonale Verwaltung wurden Fortschritte erzielt. Seit 2008 konnte eine Reduktion der Bürofläche pro Arbeitsplatz um über einen Viertel von 20,9 auf aktuell 15,3 Quadratmeter pro Arbeitsplatz erreicht werden, was einer Einsparung des Mietaufwands am Markt von einigen Millionen Franken pro Jahr entsprechen würde.

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